Liebe/r Frau/Herr Dr. Mustermann,

„Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.“
so sagte bzw. schrieb es einst Max Frisch. Doch wie stellen wir das an? Max Frisch hat (schließlich) keine Corona-Pandemie, allerdings als Kind die spanische Grippe und einen Krieg miterlebt…

Wir können (wenn wir nicht gerade in der Politik arbeiten – was wahrscheinlich auch viele von uns aktuell nicht wollen) die Umstände nicht verändern. Das ist ärgerlich, das macht wütend und es ist okay, sich so zu fühlen. Doch wann hilft uns dieser Ärger eigentlich? Vielleicht schöpfen diejenigen, die auf die Straße gehen, Energie daraus, allerdings auch dann nicht mehr, wenn ihre Bemühungen nichts bewirken. Mich zermürbt dieser Frust jedoch langfristig. Dabei habe ich doch jeden Tag aufs Neue die Chance, etwas zu verändern, Einfluss zu nehmen - nämlich auf das was ich tue und wie ich denke. Auch in der Kurzgeschichte „Mein Name sei Gantenbein“ von Max Frisch (welche für unsere ausgebildeten AktivA-Trainerinnen und Trainer ein Begriff sein dürfte) geht es ebenfalls um solche Gedanken. Die Geschichte erzählt von einem Mann, der mit der Überzeugung durchs Leben geht, dass er ein Pechvogel sei und als ihm dann mal etwas Gutes widerfuhr (er gewann im Lotto), verlor er doch prompt seine Brieftasche. Doch was kann ich ganz aktuell für mich daraus ziehen? Wenn mich persönlich Gedanken à la „Wann herrscht endlich wieder Normalität? Soll das jetzt für immer so sein? Wann geht es endlich voran? Das geht doch jetzt schon ein Jahr so…“ verfolgen, resultiert das in Stress, Frust etc. – Gefühle, die mich darin blockieren, kreativ zu sein und proaktiv Lösungen zu finden und eher dazu führen, dass ich hektisch an etwas herumdoktere oder direkt resigniere. Das führt dann wiederrum zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung, d.h. mein Verhalten führt eher zu Misserfolg(en), was mich dann wiederum darin bestätigt, dass im Moment wirklich alles ganz furchtbar sei („Habe ich doch gleich gewusst!“).

Für mich bedeutet das nicht, dass die Lage toll wäre (ich vermisse ebenfalls viele Dinge) oder ich darin stets und ständig das Positive suchen sollte. Ich möchte mich lediglich ermutigen, zu überprüfen, ob meine Gedanken mir dabei helfen, die aktuelle Situation durchzustehen oder eher dazu führen, dass sich die nächsten Monate noch wie eine Ewigkeit anfühlen. Und ich hoffe, Ihnen hilft dieser Gedanke genauso.       

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine gute Zeit bei Spaziergängen, Telefonaten, Backen, Puzzeln, Online-Meetings und beim Suchen kreativer Lösungen oder bei was auch immer Ihnen guttut 
(und natürlich auch beim Anschauen unseres Newsletters ;-)).
 
Eva Geisler
 
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